


CARMILLA
Adaption von Sheridan le Fanus gleichnamiger Novelle
Fassung von Christine la Renarde
und Oliver Dumböck
Premiere: 27. Juli 2026
Regie
Regieassistenz
Dramaturgie
Laura
Carmilla
Wurzel-Thomas
Lerchen-Gerti
Gaukler
Kostümbild
Bühnenbild
Lichtkonzept
Licht- | Tontechnik
Musik
Klavier
CHRISTINE LA RENARDE
SOFIE BACHHOFER
OLIVER DUMBÖCK
MARLENE GFRÖRER
NATALIA KASTNER
MANUEL SCHMID
NIOBE ALBERS
RONJA KARNETZKY
CHRISTINE LA RENARDE
CHRISTINE LA RENARDE
CHRISTINE LA RENARDE
CHRISTINE LA RENARDE
MICHAEL STRIEGL
MAX BOTSCHAFTER
PETER ASANGER
PAULINA SCHIMA
MANUEL SCHMID, NIOBE ALBERS

INHALTSANGABE:
Sapphische Dark Romance trifft Märchenwelt.
Jahre nach dem Tod Carmillas kehrt die junge Laura an den Ort ihrer Hinrichtung zurück. Sie weiß selbst nicht genau, warum sie gekommen ist. Doch die Erinnerung an die geheimnisvolle Frau, mit der sie einst eine so intensive und unerklärliche Verbindung teilte, lässt sie bis heute nicht los.
Mitten in ihrer Trauer begegnet Laura drei seltsamen Gestalten – den Landstreichern. Sie bieten ihr die Möglichkeit, einen Blick in ihre eigene Vergangenheit zu werfen und Carmilla ein letzztes Mal wiederzusehen. Laura lässt sich auf ihr Spiel ein und erlebt ihre gemeinsame Geschichte erneut – diesmal durch die Augen der Landstreicher.
Alte Gefühle brechen auf, Erinnerungen werden lebendig, und aus der erwachsenen Laura wird wieder das naive, neunzehnjährige Mädchen, das sich einst Hals über Kopf in Carmilla verliebte. Doch je weiter die Vergangenheit Gestalt annimmt, desto mehr verliert Laura die Grenze zwischen Erinnerung und Gegenwart. Was zunächst wie eine zweite Chance erscheint, entwickelt sich zu einer Reise, aus der es kein leichtes Entkommen gibt.
Als die Geschichte unaufhaltsam ihrem tragischen Ende entgegensteuert, erkennt Laura, dass sie diesen Schmerz kein zweites Mal ertragen kann. Doch muss sich alles wiederholen? Oder lässt sich das Schicksal verändern?
Wie wird diese Geschichte diesmal enden?
Christine la Renardes und Oliver Dumböcks freie Romanadaption ist keine originalgetreue Nacherzählung, sondern eine zeitgenössische Neuinterpretation. Im Mittelpunkt stehen die Fragen, die CARMILLA seit über 150 Jahren stellt: Was geschieht mit einem Menschen, wenn ihm die Freiheit genommen wird zu lieben? Und wenn wir glauben, heute weiter zu sein als damals – warum wirken so viele dieser Fragen noch immer erschreckend aktuell?
ÜBER DIE INSZENIERUNG:
Im Zentrum von Christine la Renardes Inszenierung steht weniger die klassische Gothic-Horror-Geschichte als das Gefühl des Verlorenseins. Die Einsamkeit, inneres Ausgesetztsein, das Sich-Verlieren in einem anderen Menschen.
Sie entwirft eine sapphische Dark Romance, die bewusst mit Gothic-Horror-Elementen arbeitet, nicht als Schockeffekt, sondern als Atmosphäre. Der Horror entsteht nicht nur aus dem plötzlichen Schrecken, sondern aus Dunkelheit, Abwesenheit und dem Gefühl, dass etwas fehlt. Ähnlich wie an einem verlassenen Ort, der Geschichten in sich trägt, die nie ganz enträtselt werden können.
Hinweis zur Inszenierung
Diese Produktion ist als immersives Theatererlebnis angelegt. Das Publikum bewegt sich in unmittelbarer Nähe zu den Darsteller:innen und wird Teil eines Raumes, in dem Grenzen zwischen Beobachten und Erleben verschwimmen.
Es kann zu plötzlichen Schreckmomenten, intensiven atmosphärischen Situationen sowie zu körperlicher Nähe und Berührungen durch die Darsteller:innen kommen.
Empfohlen ab 16 Jahren.
Inszenierungsfotos
Fotograf: Werner Hofbauer































