


CARMILLA
Adaption von Sheridan le Fanus gleichnamiger Novelle
Fassung von Christine la Renarde
Premiere: 27. Juli 2026
Regie
Regieassistenz
Laura
Carmilla
Vater
Gaukler
Madame Perrodon
Kostümbild
Bühnenbild
Lichtkonzept
Licht- | Tontechnik
Klavier
CHRISTINE LA RENARDE
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NOCH NICHT BESETZT
NOCH NICHT BESETZT
NOCH NICHT BESETZT
NOCH NICHT BESETZT
NOCH NICHT BESETZT
CHRISTINE LA RENARDE
KATHRIN FUCHSBERGER
CHRISTINE LA RENARDE
CHRISTINE LA RENARDE
MICHAEL STRIEGL,
MAX BOTSCHAFTER
PAULINA SCHIMA

INHALTSANGABE:
Dark Romance trifft Gothic Horror.
Sapphic. Unsettling. Intensiv. Direkt.
Die junge Laura lebt mit ihrem Vater und einigen wenigen Bediensteten in einem prunkvollen, aber abgeschiedenen Schloss in der idyllischen Steiermark. Ihr Alltag ist von tiefer Einsamkeit durchzogen. Das nächste Dorf liegt mehrere Meilen entfernt, und die wenigen Freundinnen, die sie hat, sieht sie nur selten. Laura sehnt sich nach Nähe, nach einer wirklichen, tragenden Beziehung, ahnt jedoch, dass ihr dieses Verlangen vielleicht für immer versagt bleiben wird.
Eines Nachts jedoch tritt nach einem Kutschenunfall direkt vor den Toren des Schlosses eine fremde junge Frau in ihr Leben: Carmilla. Niemand weiß, wer sie ist. Auf Geheiß ihrer Mutter hüllt sie sich in Schweigen, ihre Herkunft bleibt ein Rätsel. Zwischen den beiden jungen Frauen entsteht eine intensive Beziehung, die sich nicht klar einordnen lässt: Romanze, Begehren und Unheimlichkeit gehen ineinander über. Carmilla wird für Laura zu einer Antwort auf alles, was ihr fehlt, und gleichzeitig zu einem Sog, in dem sie sich zunehmend verliert.
Carmilla bleibt dabei eine Figur des Entzugs: geheimnisvoll, verschlossen und nicht greifbar. Das Nicht-Wissen verstärkt die Anziehung, aber auch die Bedrohung. Während Laura sich immer tiefer in diese Verbindung hineinbegibt, verdichten sich im Hintergrund unheimliche Ereignisse. Eine seltsame Krankheit sucht die umliegenden Dörfer heim und tötet mehrere junge Frauen.
Als Laura schließlich auch die anfänglichen Symptome der Krankheit zeigt, beginnt ihr Vater verzweifelt, nach den Ursachen zu suchen, und stößt dabei ungewollt auf Carmillas dunkle Vergangenheit.
ÜBER DIE INSZENIERUNG:
Im Zentrum von Christine la Renardes Inszenierung steht weniger die klassische Gothic-Horror-Geschichte als das Gefühl des Verlorenseins. Die Einsamkeit, inneres Ausgesetztsein, das Sich-Verlieren in einem anderen Menschen.
Sie entwirft eine sapphische Dark Romance, die bewusst mit Gothic-Horror-Elementen arbeitet, nicht als Schockeffekt, sondern als Atmosphäre. Der Horror entsteht nicht nur aus dem plötzlichen Schrecken, sondern aus Dunkelheit, Abwesenheit und dem Gefühl, dass etwas fehlt. Ähnlich wie an einem verlassenen Ort, der Geschichten in sich trägt, die nie ganz enträtselt werden können.
Hinweis zur Inszenierung
Diese Produktion ist als immersives Theatererlebnis angelegt. Das Publikum bewegt sich in unmittelbarer Nähe zu den Darsteller:innen und wird Teil eines Raumes, in dem Grenzen zwischen Beobachten und Erleben verschwimmen.
Es kann zu plötzlichen Schreckmomenten, intensiven atmosphärischen Situationen sowie zu körperlicher Nähe und Berührungen durch die Darsteller:innen kommen.
Empfohlen ab 16 Jahren.














